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Olfaktometrie
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Olfaktometrie

Das Meßverfahren der Olfaktmetrie zur Bestimmung der Geruchsstoffkonzentration ist in der deutschen und europäischen Norm DIN EN 13725 festgeschrieben worden. In dieser Norm sind methodische und technische Bedingungen zur Durchführung der olfaktometrischen Messung beschrieben.

Eine olfaktometrische Messung einer Geruchsprobe wird mit einem sogen. Olfaktometer, einem Gasverdünnungssystem, durchgeführt. Im Bild ist das Schema der Olfaktometrie dargestellt.

Die Probe wird mit dem Verdünnungssystem des Olfaktometers in Form einer geometrischen Reihe (z.B. 16, 32, 64, 128, 256 ...bis 64.000) stark verdünnt. Über Riechmasken wird einer Gruppe von Probanden der verdünnte Geruchsprobenstrom zugeführt. In Stufen wird die Verdünnung reduziert, ausgehend von einer hohen und daher geruchslosen Verdünnung, bis die Wahrnehmungsschwelle für die darin enthaltenen Geruchsstoffe erreicht wird. Die Probanden signalisieren das Erreichen der Geruchsschwelle. Je nach der individuellen Geruchsschwelle der Probanden melden diese bei unterschiedlichen Verdünnungsstufen eine eben überschwellige Geruchswahrnehmung. Aus der zugehörigen Verdünnungsstufe wird gemäß der Berechnungsvorschrift der Norm (Bezug der überschwelligen Wahrnehmung auf die geometrische Intervallmitte und Bildung des geometrischen Mittels der Probandenresultate) auf die Geruchsstoffkonzentration in der Probe zurückgerechnet.